Wenn Sichtbarkeit sich bei Instagram plötzlich gefährlich anfühlt
Kennst du diesen Moment, in dem du dir vornimmst, heute bei Instagram endlich über dein Business zu sprechen?
Du hast eigentlich ein Thema, von dem du richtig viel verstehst. Ja, du bist sogar Expertin. Du weißt, dass du etwas zu sagen hast. Und dann öffnest du Instagram, stellst die Kamera an und plötzlich ist alles weg. Dein Kopf wird leer. Du fängst an, dich selbst zu beobachten. Wie sehe ich aus? Wie klingt meine Stimme? Was denken die anderen? Ist das überhaupt interessant? Und bevor du überhaupt angefangen hast, hast du das Video schon wieder gelöscht oder gar nicht erst aufgenommen.
Irgendwann gibst du auf. Du sagst dir, dass du es morgen machst. Wenn du mehr Zeit hast. Wenn du dich besser fühlst. Wenn du endlich genau weißt, was du sagen willst. Und so vergeht ein weiterer Tag, eine weitere Woche, vielleicht sogar ein weiteres Jahr, während du gleichzeitig spürst, dass da eigentlich so viel in dir ist, das gesehen werden möchte.
I got you, Babe. Diesen Moment habe ich immer wieder in meinem eigenen Business erlebt.
Reality-Check: Schon mal darüber nachgedacht, dass hinter dem Widerstand gegen Sichtbarkeit etwas viel Tieferes steckt?
Sichtbarkeit bedeutet nicht einfach nur, ein Reel zu posten oder eine Story aufzunehmen. Sichtbarkeit bedeutet, dass andere Menschen dich wahrnehmen können. Sie können deine Meinung hören. Deine Persönlichkeit erleben. Deine Expertise bewerten. Sie können zustimmen, aber eben auch widersprechen. Sie können dich mögen oder nicht mögen. Und genau das kann für dein Nervensystem sehr viel größer sein, als es auf den ersten Blick scheint.
Wenn du irgendwann in deinem Leben gelernt hast, dass Ablehnung, Kritik oder negative Aufmerksamkeit gefährlich sind, dann kann genau dieser Moment dein Nervensystem aktivieren. Nicht, weil in diesem Moment tatsächlich etwas Schlimmes passiert. Sondern weil dein Körper auf Informationen reagiert, die er irgendwann einmal gelernt hat.
Vielleicht hast du gelernt: Zeig dich nicht zu sehr
Nimm dir drei Minuten Zeit und denk einmal darüber nach, was in deiner Kindheit passiert ist, wenn du besonders laut, besonders emotional, besonders kreativ oder besonders selbstbewusst warst.
- Was ist passiert, wenn du eine eigene Meinung hattest?
- Wenn du widersprochen hast?
- Wenn du voller Begeisterung von etwas erzählt hast?
- Wenn du Aufmerksamkeit bekommen hast?
Vielleicht wurde dir gesagt, du seist zu laut. Zu sensibel. Zu anstrengend. Zu viel. Vielleicht wurdest du ausgelacht, wenn du dich ausprobiert hast. Vielleicht hast du erlebt, dass andere deine Fehler kommentiert haben oder dass deine Freude schnell gebremst wurde.
Vielleicht hast du aber auch etwas ganz anderes gelernt: Sei bescheiden. Stell dich nicht in den Mittelpunkt. Rede nicht so viel über dich. Mach dich nicht wichtiger, als du bist.
Und irgendwann wird aus solchen Erfahrungen eine innere Regel. Nicht unbedingt eine, die du bewusst formuliert hast. Aber eine, die dein Nervensystem formuliert hat und nach der du unbewusst handelst: Wenn ich sichtbar bin, kann etwas passieren.
- Vielleicht werde ich kritisiert.
- Vielleicht werde ich abgelehnt.
- Vielleicht mache ich mich lächerlich.
- Vielleicht finden andere mich arrogant.
- Vielleicht denken sie, dass ich mich für etwas Besseres halte.
- Vielleicht verliere ich Zugehörigkeit.
Also macht dein System das, was es schon immer getan hat: Es versucht, dich zu schützen.
Und plötzlich ist es gar nicht mehr so schwer zu verstehen, warum du auf Instagram zwar unbedingt sichtbar sein möchtest, aber gleichzeitig immer wieder einen Grund findest, es nicht zu tun.
Sichtbarkeit darf sich neu anfühlen
Die gute Nachricht ist: Du musst nicht darauf warten, dass du irgendwann keine Angst mehr vor Sichtbarkeit hast.
Du darfst deinem System vielmehr neue Erfahrungen ermöglichen und erleben, dass du etwas sagen kannst, ohne perfekt zu sein.
- Dass jemand anderer Meinung sein kann und du trotzdem sicher bist.
- Dass nicht jeder dich mögen muss.
- Dass du einen Fehler machen kannst, ohne dass alles zusammenbricht.
- Dass du Raum einnehmen darfst, ohne dich dafür entschuldigen zu müssen.
Und vor allem: Dass deine Sichtbarkeit nicht bedeutet, dass du dich allen Menschen ausliefern musst.
Du entscheidest, was du teilst. Du entscheidest, welche Themen du ansprichst. Du entscheidest, wie persönlich du wirst. Sichtbarkeit bedeutet nicht, deine komplette Privatsphäre auf Instagram zu stellen. Es bedeutet, den Menschen zu erlauben, dich zu erkennen.
- Deine Haltung.
- Deine Perspektive.
- Deine Expertise.
- Deine Art, Dinge zu erklären.
- Deine Werte.
Und genau darin liegt am Ende auch die Kraft von Sichtbarkeit. Denn Menschen kaufen nicht nur deine Dienstleistung. Sie entscheiden sich für einen Menschen, dem sie vertrauen. Für eine Perspektive, mit der sie sich identifizieren. Für jemanden, bei dem sie das Gefühl haben: Du verstehst mich.
Das können sie aber nur, wenn sie dich kennenlernen können.
Was du brauchst, ist kein Instagram-Plan — sondern ein Nervensystem und eine Identität, die dich tragen
Wenn du verstanden hast, dass nicht nur deine Strategie darüber entscheidet, wie sichtbar du wirst, sondern die Identitätsmuster, aus denen heraus du dich zeigst, dann ist Magnetic Field™ dein nächster Schritt.
Denn in diesem Workshop lernst du nicht, wie du dich noch besser auf Instagram präsentierst. Du lernst nicht, wie du eine perfekte Version von dir erschaffst, die möglichst viele Menschen anspricht. Und du lernst auch nicht, wie du dich jeden Tag aufs Neue dazu zwingst, sichtbar zu sein.
Du lernst, wie du ein Fundament aus dir heraus aufbaust.
Ein Fundament, aus dem deine Sichtbarkeit nicht mehr ständig erkämpft werden muss. Ein Fundament, auf dem du dich zeigen kannst, ohne dich jedes Mal selbst zu verlassen. Ein Fundament, das dir ermöglicht, deine Expertise nicht länger zurückzuhalten, nur weil ein Teil von dir Angst davor hat, wie andere Menschen darauf reagieren könnten.
Magnetic Field™ ist für dich, wenn du endlich aufhören möchtest, deine Sichtbarkeit jeden Tag neu zu verdienen. Wenn du spürst, dass in dir so viel mehr steckt, als du bisher auf Instagram zeigst. Wenn du weißt, dass dein Wissen wertvoll ist, aber du gleichzeitig merkst, dass du dich immer wieder selbst zurückhältst. Wenn du nicht länger eine Strategie suchst, die dich noch mehr leisten lässt, sondern eine Grundlage, die dich freier macht.
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